Sport in der Kinder- und Jugendhilfe:
Mehr als nur Zeitvertreib?

Das Abenteuerwerkstatt Racingteam als Praxisbeispiel

Kursnummer: V04

Auf der Suche nach Literatur zu systematisch ausgearbeiteten Sportangeboten in der Kinder- und Jugendhilfe wird schnell deutlich, dass eine konzeptionelle Verankerung des Sports in den Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe vielmehr die Ausnahme als die Regel darstellt. Ausgehend von der Überzeugung, dass Sport und Bewegung auf mehreren Wirkungsebenen (z. B. durch die Stärkung sozialer Kompetenzen und psychischer sowie physischer Ressourcen) einen wichtigen Teil zur positiven Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beiträgt, erscheint ein Diskurs über die zielorientierte Integration des Sports in den Alltag der Kinder- und Jugendhilfe somit als notwendig. Sport in der Kinder- und Jugendhilfe soll hierbei nicht als Wundermittel, sondern als eine den sozialpädagogischen Alltag sinnvoll ergänzende Methode verstanden werden.
An diesem Verständnis ansetzend, wird an dieser Station einerseits das Abenteuerwerkstatt Racingteam als Praxisbeispiel für ein zielorientiertes und sportpädagogisches Projekt im Rahmen der ambulanten Hilfe zur Erziehung vorgestellt. Andererseits sind alle Interessierten dazu eingeladen, an einer kleinen sportlichen Selbsterfahrung teilzunehmen sowie über die Möglichkeiten und Grenzen von Sport als Methode in der Kinder- und Jugendhilfe zu diskutieren!

Referent:

Jonas Henscheidt 28,
B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie / Student der Sozialen Arbeit / Erlebnispädagoge